Ausbildung zum Fachpraktiker/in im Gebäudeservice

Die Dauer der Ausbildung zum Fachpraktiker/in im Gebäudeservice beträgt drei Jahre. Anschließend kann die Beschäftigung in den unterschiedlichsten Betrieben erfolgen, so beispielsweise in Schulen, Krankenhäusern, oder Heimen, in Veranstaltungshallen, bei Hausmeisterdiensten oder Hausverwaltungen. Die Arbeitsorte sind meistens wechselnd innerhalb und außerhalb der Gebäude, in denen die Fachpraktiker tätig sind.

Wer ist geeignet?

Die Ausbildung zum Fachpraktiker/in im Gebäudeservice richtet sich an junge Leute mit Lernschwierigkeiten (nach § 66 BBiG). Vor diesem Hintergrund der Inklusion ist sie sehr praxisorientiert und enthält weniger theoretische Inhalte. Um diesen Beruf zu erlernen, ist kein Abschluss nötig. Für die Durchführung der abwechslungsreichen Tätigkeiten, sollten die Auszubildenden über eine gute körperliche Konstitution verfügen. So werden sie neben den Tätigkeiten im Gebäude beispielsweise im Winter mit dem Schneeräumen vor dem Gebäude und auf den Zuwegungen beauftragt sein. Für Instandsetzungs-, Installations- und Reparaturaufgaben sollten sie handwerklich geschickt sein.

Was macht ein/e Fachpraktiker/in im Gebäudeservice?

Fachpraktiker/innen im Gebäudeservice kontrollieren haustechnische Anlagen wie beispielsweise Heizungen, Klimaanlagen, sanitäre Anlagen und vieles mehr. Sie führen kleinere Reparaturen in Bädern durch, wechseln Duschschläuche oder montieren Wasserhähne. Hinzu kommen weitere Tätigkeiten wie das Anbringen oder die Reparatur von Lampen, Reinigung der Böden oder Auswechseln von Türschlössern.

Was lerne ich in der Ausbildung?

Vermittelt werden sämtliche Inhalte, mit denen die Anlagen des Gebäudes kontrolliert, gepflegt, gereinigt und auch instandgesetzt werden. Dazu gehört das Wissen darüber, wie verschiedene Materialien und Oberflächen gereinigt werden, welche Maschinen, Werkzeuge und Reinigungsgeräte eingesetzt und wie einfache Reparaturen durchgeführt werden. Neben den einfachen Instandsetzungsaufgaben werden die Azubis mit den Anforderungen der Außenflächen und Pflanzen vertraut gemacht. Komplettiert wird die Ausbildung durch viele weitere praktische Inhalte wie beispielsweise zur Mülltrennung und Müllentsorgung, Bearbeitung von verschiedenen Werkstoffen, Anbringung von Lampen und weiteren Tätigkeiten, die zum Alltagsbetrieb im Gebäudeservice zählen. Auch wie Wohnungsabnahmen und Wohnungsübergaben durchgeführt werden, ist Teil der Ausbildung. Hier eine Übersicht über die Schulfächer im Berufsschulunterricht während der dualen Ausbildung:

Schulfächer:

  • Werken/Technik (z.B. beim Montieren und Warten von sanitären Anlagen)
  • Physik (z.B. beim Ausführen von Instandhaltungsarbeiten an der Haustechnik)
  • Mathematik (z.B. beim Berechnen des Materialverbrauchs bei Reparaturarbeiten)
  • Deutsch (z.B. beim Eingeben von Schadensdokumentationen am Computer)

Die Ausbildung bei Integra

Grundsätzlich ist es ratsam, vor Ausbildungsbeginn ein vorbereitendes Praktikum zu absolvieren. Die Praktika können bei Integra zeitlich nach individuellen Wünschen und Anforderungen durchgeführt werden. Bei längeren Praktika kann auch die Berufsschule – zum Reinschnuppern – besucht werden. Während der Ausbildung werden die Fachpraktiker von einem hauptamtlichen Ausbilder betreut und in sämtliche Belangen auch mit Nachhilfe und betrieblicher Begleitung unterstützt. Die Lerninhalte werden nach individueller Aufnahme- und Leistungsfähigkeit vermittelt. Die Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen werden anschließend imstande sein, die Tätigkeiten des Berufsbildes eigenständig, eigenverantwortlich und sicher durchzuführen. Sei es für den Arbeitsweg oder für bisweilen extern anfallende Tätigkeiten wie die Abholung von Ersatzmaterial: Ein Führerschein ist unbedingt sinnvoll. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir die Azubis beim Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse B auch finanziell.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Arbeitsplatz?

Das Besondere bei Integra: Alle Auszubildenden werden nach der Prüfung von uns übernommen oder an befreundete Betriebe vermittelt. Im Gegensatz zum freien Arbeitsmarkt bedeutet das, dass die ausgebildeten Fachpraktiker/innen im Anschluss einen Arbeitsplatz sicher haben. Sie lernen also keinesfalls mit der Ungewissheit, ob nach der Ausbildung ein regelmäßiger und dauerhafter Job folgt oder danach die Arbeitslosigkeit droht. Ganz im Gegenteil. Sie wissen von Anfang an, dass die Ausbildung zu einem geregelten Beschäftigungsverhältnis führt.

Interesse an einer Ausbildung zum Fachpraktiker/in im Gebäudeservice geweckt?

Wenn Sie an der Ausbildung zum Fachpraktiker / zur Fachpraktikerin im Gebäudeservice interessiert sind, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Gerne finden wir in einem Gespräch die für Sie am besten passende Lösung für Ihre eigenständige berufliche Zukunft. Dafür wenden Sie sich bitte telefonisch, persönlich oder per E-Mail an:

Herrn Gerhardt oder Frau Szymanski – Tel. (030) 41 40 73 24 – E-Mail: rs@integra-berlin.de